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Einige wichtige BICS-Einstellungen

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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich nach der BICS-Installation schnell mit der Einstellung und Konfiguration der Software zurechtzufinden. Es werden hier einige wichtige häufig verwendete Einstellungen beschrieben.

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Auf der Seite „Benutzung von BICS => Handbücher" können Sie die Benutzerhandbücher und die Dokumentation aufsuchen.

 


 

Einige wichtige Einstellungen

Nachfolgend werden die wichtigsten Einstellungen und Konfigurationsmöglichkeiten beschrieben, wie beispielsweise die Einstellung für Ihren Schiffsfavoriten (Ihr ständiges Schiff), das Anlegen neuer BICS-Benutzer, die Änderung Ihrer BICS-Kontoangaben und die Einstellung Ihrer eigenen E-Mail-Adresse.

Favoriten einstellen (u.a. Schiffsfavorit)

Mithilfe der „Einstellungen => Benutzereinstellungen" können für jeden einzelnen Benutzer mehrere Favoriten eingestellt werden, wie z.B.:

  • Konto: Änderung des Kennworts für den angemeldeten (aktiven) Benutzer, also Sie selbst.
  • Favoriten: Damit können Sie bestimmte Standardeinstellungen für die Eingabe vorprogrammieren (z.B.: die Favoriten-Einstellung des Schiffs).
  • Sprache: Damit ändern Sie die Spracheinstellung für den aktiven (angemeldeten) Benutzer. Dieser „sieht“ die BICS-Benutzeroberfläche dann in seiner eigenen Sprache, wenn er sich angemeldet hat. Das kann somit eine andere Sprache sein als die Sprache, in der die BICS-Software installiert ist. Nach der Einstellung und Bestätigung der Änderung werden Sie abgemeldet, d.h. anschließend müssen Sie sich selbst erneut anmelden.

Ein Beispiel für das Fenster BICS-Einstellungen (Favoriten einstellen)
Beispiel: Fenster BICS-Einstellungen (Favoriten einstellen)

Über die mittlere Option „Favoriten“ können Sie u.a. den Namen Ihres Schiffs als Standardeinstellung wählen. Dies gilt auch für die Transportform. Die Einstellung von Favoriten verläuft über das folgende Fenster.

Beispielfenster BICS-Benutzer-Favoriten einstellen 
Beispiel: Benutzer-Favoriten einstellen

Nach dem Abspeichern werden von diesem Zeitpunkt an das ausgewählte Schiff und die Transportform bei der Eingabe von Reisen für diesen Benutzer als Favoriten gezeigt und eingetragen. Der eingestellte Schiffsfavorit (Name und Nummer) wird außerdem rechts oben im Hauptfenster angezeigt.

Wenn Sie Schiffer sind und meistens mit demselben Schiff fahren, empfehlen wir Ihnen, Ihr eigenes Schiff als Schiffsfavoriten einzustellen, sodass diese Daten bei der Eingabe von Reisen für Sie eingetragen werden.

Welche Standardeinstellung Sie hier als „Standard-Transportform"“ wählen, wirkt sich auf die Schirme bei der Eingabe von Ladungsdaten aus.

  • Massengut: Der Transport von trockenen Massengütern (Schüttgütern), im Allgemeinen sonst unverpackt und direkt in den Laderaum des Schiffs geladen (s. Güter, Massengut-Eingabefenster).
  • Container: Der Transport von Containern, wobei sich in den Containern entweder Gefahrgüter oder ungefährliche Güter befinden können (s. Güter, Container-Eingabefenster).
  • Tanker: der Transport von flüssigen Massengütern, die im Allgemeinen in einen oder mehrere Tankräume des Schiffs geladen werden (s. Güter, Tanker-Eingabefenster).

Die Option „Ansicht“ ist als Standardeinstellung auf „Basis“ eingestellt. Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellung nicht zu ändern. Die Option „Erweitert“ ist für die normale Nutzung nicht relevant. Dieser Ansichtsmodus ist dazu konzipiert, ergänzende Meldungen, wie z.B. einen Reiseplan, verschicken zu können.

Nachdem Sie die Einstellungen geändert haben, werden diese aktiviert. Ggf. müssen Sie sich erneut anmelden, z.B. wenn Sie die Sprache geändert haben.

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Das eigene Kennwort einstellen (Anmelden in der BICS-Software)

Nach der Installation der BICS-Software wird automatisch ein Standard-Benutzer angelegt (Benutzer „bics2“ mit dem Kennwort „bics2“). Dieser „Standardbenutzer“ hat Administratorrechte und kann sämtliche Einstellungen in der BICS-Software ändern.

 Tipp: Wir empfehlen Ihnen, den Standardbenutzer „bics2“ sofort nach der Installation zu ändern, und zwar insbesondere das Kennwort. Das ist besonders dann ratsam, wenn Ihr Computer in einer Umgebung steht, in der Unbekannte Zugang zum PC haben oder wenn ein PC in ein Netzwerk eingebunden ist.

Zur Einstellung/Änderung eines Kennworts müssen Sie angemeldet sein. Nehmen Sie die Einstellung vor über die Option „Einstellungen => Benutzereinstellungen => Konto". 

Ein Beispiel für das Fenster BICS-Einstellungen (Favoriten einstellen)  
Beispiel: Schirm BICS-Einstellungen, Anpassen des eigenen Kennworts (über die Konto-Option)

Nachdem Sie die Option Konto => Ändern gewählt haben, können Sie das eigene Kennwort für den angemeldeten Benutzer anpassen. Dieses Kennwort muss mindestens eine Länge von 5 Zeichen haben.

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Zusätzlichen BICS-Benutzer anlegen oder ändern

In der BICS-Anwendung können Sie verschiedene eigene Benutzer mit jeweils eigenen Rechten (Zustimmungen) und Einstellungen anlegen oder ändern, wenn Sie dafür die „Administrator-“Rechte haben. Nach der Installation der BICS-Software werden automatisch ein Standard-Benutzer und eine Standard-Gruppe angelegt, und zwar der Benutzer „bics2“ mit dem Kennwort „bics2“ und die Gruppe „bics2_administrators“ mit allen Rechten (s. a. eigenes Kennwort anpassen).

Die (zusätzlichen) BICS-Benutzer können sich unter ihrem eigenen Namen in BICS anmelden und erhalten dann Zugang zu den Funktionalitäten, die Sie ihnen zugewiesen haben. Die Konfiguration der Rechte (Zustimmungen) nehmen Sie vor über die Definition von Gruppen, mithilfe der Option „Verwaltungsangaben => Gruppen“, woraufhin Sie anschließend bestimmte Benutzer an eine Gruppe koppeln.

Jeder BICS-Benutzer hat u.a. die folgenden eigenen Konfigurationsoptionen:

  • Benutzername und (ein vom Benutzer änderbares) Kennwort.
  • Funktionalitäten konform der Gruppen-Definition, der der jeweilige Benutzer zugewiesen ist.
  • Arbeiten mit einem bestimmten Schiff (dem Standard-Schiff).
  • Die Sprache der Benutzer-Schnittstelle (nachdem er sich angemeldet hat). 

Zum Hinzufügen oder Bearbeiten von Benutzern können Sie die nachstehende Option „Verwaltungsangaben => Benutzer“ benutzen:
Beispielfenster BICS-Software Neuer Benutzer 
Beispiel: BICS-Verwaltungsangaben, Benutzer hinzufügen/bearbeiten

Vom obigen Schirm aus können Sie bereits bekannte Benutzer bearbeiten oder neue Benutzer hinzufügen. Zur Bearbeitung eines bereits bekannten Benutzers verwenden Sie eines der Handlungsschaltfelder  (Beispielfenster Handlungsschaltfelder für die Bearbeitung von Angaben) an der rechten Seite des jeweiligen Elements.

Nachdem Sie die Schaltfläche „+ Neuen Benutzer hinzufügen" gewählt haben, erscheint das folgende Fenster:

Beispielfenster BICS-Software Neuer Benutzer
Beispiel: Neuen BICS-Benutzer hinzufügen

Für einen neuen BICS-Benutzer können Sie die folgenden Elemente eintragen:

  • Benutzername: der Anmeldename des neuen Benutzers, mit dem er sich im jeweiligen BICS-System anmelden kann.
  • Kennwort: das Kennwort für diesen Benutzer (unbedingt auf Groß-/Kleinschreibung achten!). Das Kennwort muss eine Länge von mindestens 5 Zeichen haben. Der Benutzer kann nach dem Anmelden sein eigenes Kennwort anpassen mithilfe der Option „Einstellungen => Benutzereinstellungen => Konto“ (siehe Eigenes Kennwort einstellen). 
  • Erlaubte Rümpfe: bei „Alle Rümpfe“ kann dieser Benutzer die Reisen für alle Rümpfe sehen und eingeben, bei „Bestimmter Schiffsrumpf“ kann der Benutzer nur die Reisen für den hier eingegebenen Schiffsrumpf betrachten bzw. eingeben.
  • Gruppen: hier können Sie den Benutzer einer definierten Gruppe zuweisen, wodurch Sie die Rechte (verfügbare Funktionalität) des jeweiligen Benutzers einstellen können.
    Gruppen können Sie in der BICS-Software mithilfe der Option „Verwaltungsangaben => Gruppen“ bearbeiten. Nach der Installation wird automatisch die Gruppe „bics2_administrators“ mit allen Zustimmungen (Rechten) angelegt.
    Für jede Gruppe können Sie die folgenden Zustimmungen/Rechte einstellen (hier werden nur die wichtigsten Rechte aufgelistet):
    • Benutzer bearbeiten: das Recht, die BICS-Benutzer sowie Benutzergruppen anzulegen und/oder bearbeiten zu können.
    • Systemeinstellungen bearbeiten: das Recht zur Bearbeitung der verschiedenen Systemeinstellungen, wie z.B. Informationsservice-Konto, erweiterte Einstellungen usw.
    • Lokale Referenzdaten bearbeiten: das Recht, Rümpfe und/oder Adressen anzulegen und/oder zu bearbeiten.
    • Reise bearbeiten: das Recht, Reisen einzugeben und/oder zu bearbeiten.
    • ERINOT versenden: das Recht, Reisen anzumelden und insbesondere die ERINOT-Reise-, Ladungsberichte versenden zu können.
    • Akten ablegen: das Recht, abgeschlossene Reisen abzulegen.
    • Services benutzen: das Recht, die BICS-Services (für externe Anwendungen) benutzen zu dürfen.

Die Arbeit mit Gruppen ist besonders dann wichtig, wenn Sie mit verschiedenen Benutzern ein- und dieselbe BICS-Installation (z.B. Verlader) benutzen und Sie die Rechte pro Benutzergruppe (unterschiedlich) einstellen wollen. Sie können dabei denken an eine Büroumgebung, in der Reisen von der Verwaltung eingegeben werden und von einem anderen Benutzer nach einer Validierung angemeldet werden.

 Hinweis: Während der Installation wird eine Standard-Gruppe „bics2_administrators“ angelegt, die dem Standard-Benutzer „bics2“ zugewiesen wird. Dies bedeutet, dass der Standard-Benutzer „bics2“ anfänglich auch sämtliche Rechte besitzt!

Einige Beispiele für Gruppen:

  • Eine „Systemverwalter-“Gruppe, die nur für die Systemeinstellungen und die Benutzerverwaltung verantwortlich ist, kann aus den folgenden Rechten zusammengestellt werden:
    • „Benutzer bearbeiten“, um neue Benutzer anzulegen und/oder vorhandene Benutzer zu bearbeiten.
    • „Systemeinstellungen bearbeiten“, um die Systemeinstellungen anpassen zu können.
  • Eine Gruppe „Verwaltungsangestellte“, die nur zum Eingeben von Reisen benutzt werden soll, kann aus den folgenden Rechten zusammengestellt werden:
    • „Lokale Referenzdaten bearbeiten“, um neue Rümpfe und/oder Adressen eingeben zu können.
    • „Reise bearbeiten“, um neue Reisen eingeben oder vorhandene Reisen melden zu können.
  • Eine „Schiffer-“Gruppe, die für das Anmelden von Reisen verantwortlich ist, kann aus den folgenden Rechten zusammengestellt werden:
    • „Lokale Referenzdaten bearbeiten“, um neue Rümpfe und/oder Adressen eingeben zu können.
    • „Reise bearbeiten“, um neue Reisen eingeben oder vorhandene Reisen melden zu können.
    • „ERINOT versenden“, um die Reise- und Ladungsberichte an die Wasserstraßenbehörde versenden zu können.
    • „Akten ablegen“, um abgeschlossene Akten abzulegen.

In den Handbüchern, die Sie im Abschnitt „Benutzung von BICS => Handbücher" antreffen, finden Sie ausführliche Informationen über die Konfiguration von Benutzern und Benutzergruppen mit den dazugehörigen, jeweils für eine bestimmte Gruppe einstellbaren Zustimmungen (Rechten).

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Informationsservice-Konto anpassen

Sie können nachträglich, also nach der Installation, Ihre Informationsservice-Kontoangaben anpassen oder korrigieren, beispielsweise, wenn während der Installation ein Fehler unterlaufen ist oder wenn Ihre Angaben sich inzwischen geändert haben.

Das Informationsservice-Konto wird nur dazu verwendet, die Nachrichten an die Behörden und die Logging-Datei zu verschicken. Der gesamte restliche E-Mail-Verkehr (z.B. Versenden der PDF-Transportdokumente) erfolgt über das zusätzlich zu konfigurierende (eigene) Nachrichten-Konto, das Sie finden unter „Einstellungen => Systemeinstellungen => Konto für sonstige Nachrichten".

Ihre Kontoangaben in der BICS-Software, die Sie bereits während der Installation angegeben haben, bestehen aus den folgenden Elementen:

  • Informationsservice-Konto: Ihr BICS-Konto, zusammengesetzt aus Benutzername und Kennwort, die Ihnen nach dem Versenden einer BICS-Kontoanforderung zugeschickt wurde (anders ausgedrückt, Ihre BICS-Postfach-Angaben).
  • Kontaktangaben: Ihre Namens- und Adressenangaben, die u.a. in den Berichten als Absender verwendet werden werden.

Sie können diese Kontoangaben ausgehend vom Übersichtsfenster anpassen, und zwar mithilfe der Option „Einstellungen => Systemeinstellungen => Informationsservice-Konto“:

Beispielfenster BICS-Einstellungen (Option Systemeinstellungen)
Beispiel: BICS-Einstellungen, Option Systemeinstellungen (Informationsservice-Konto)

 Achtung: Im Schirm Systemeinstellungen gibt es auch eine Option „Erweiterte Einstellungen“, mit der Sie verschiedene (technische) Systemeinstellungen anpassen können. Die Benutzung dieser erweiterten Option ist nur relevant, wenn Sie mit den technischen Einstellungen vertraut sind, oder wenn Sie dies auf Aufforderung des Helpdesks tun. Die Anpassung bestimmter Einstellungen kann sich auf das Funktionieren der BICS-Software auswirken, und möglicherweise auch auf die Datenverkehrsmenge. Nehmen Sie solche Anpassungen darum nur mit größter Vorsicht vor; im Normalfall brauchen Sie in den erweiterten Einstellungen nichts zu ändern).

In den Handbüchern, die im Bereich „Benutzung von BICS => Handbücher" für Sie bereitstehen, finden Sie weitere Informationen über die Benutzung und Einstellung der BICS-Software.

Bei Probleme oder Fragen in Bezug auf die Konfiguration oder die Benutzung der BICS-Software können Sie sich immer an den BICS Helpdesk wenden, um dessen Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

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Zusätzliches Nachrichten-Konto konfigurieren

Wollen Sie die von der BICS-Software erstellten Transport- oder CMNI-Dokumente bzw. PDF-Dateien direkt von der BICS-Software aus versenden, beispielsweise an Kunden/Geschäftspartner? Dann müssen Sie der BICS-Software „beibringen“, was Ihr eigenes E-Mail-Konto ist. Die BICS-Software versendet die Dokumente dann automatisch über Ihren eigenen E-Mail-Anbieter. Dazu müssen Sie nach der Installation in der BICS-Software ein zusätzliches Nachrichten-Konto mit den Angaben Ihres eigenen Anbieters einstellen. 

Achtung: BICS-Meldungen (Nachrichten an die Behörden) und Log-Dateien werden NICHT über Ihren eigenen E-Mail-Anbieter verschickt, sondern immer über das BICS-Informationsservice-Konto.

Damit Sie ein zusätzliches Nachrichten-Konto einstellen können, benötigen Sie: E-Mail-Namen, Kennwort und Mailserver. Diese Angaben wurden Ihnen von Ihrem eigenen Internet- oder E-Mail-Anbieter bereitgestellt.

Diese eigenen Kontoangaben können Sie ausgehend vom Übersichtsfenster einstellen; wählen Sie dazu die Option „Einstellungen => Systemeinstellungen => Konto für sonstige Nachrichten":

Beispielfenster BICS-Einstellungen (Option Systemeinstellungen)
Beispiel: BICS Einstellungen, Option Systemeinstellungen (Konto für sonstige Nachrichten, eigener Anbieter)

Nachdem Sie „Konto für sonstige Nachrichten => Ändern“ gewählt haben, erscheint das nachstehende Fenster (Ändern):

Beispielfenster Zusätzliches Konto für (eigene) Nachrichten einstellen
Beispiel: Zusätzliches Konto für (eigene) Nachrichten einstellen

Die wichtigsten Felder im Schirm „Konto für sonstige Nachrichten“ sind:

  • E-Mail-Adresse: die komplette E-Mail-Adresse Ihres eigenen Anbieters, die als Absender benutzt werden wird.
  • Benutzername und Kennwort: Die Benutzernamen und Kennwörter für die Authentifizierung auf dem angegebenen Mail-Server. Im Normalfall sind dies Ihre E-Mail-Adresse und das Kennwort, die Ihnen von Ihrem Anbieter bereitgestellt wurden.
  • SMTP-Server: Der Mailserver Ihres E-Mail-Anbieters sowie die Port-Nummer des Servers, um Nachrichten zu verschicken. Wählen Sie das Feld „Gesichert“, wenn die Kommunikation über eine (sichere) SSL-Verbindung verläuft.

Nachdem Sie die Angaben eingegeben haben, klicken Sie auf „Speichern“. Jetzt ist Ihr „Konto für sonstige Nachrichten“ konfiguriert. Sie können jetzt beispielsweise (ausgedruckte) Transportdokumente Ihrer eingegebenen Reisen über E-Mail verschicken.

 Achtung: Damit Sie Mails verschicken können, muss Ihr Netzwerk so eingestellt sein, dass es den Verkehr an den angegebenen (SMTP-)Mailserver und den Port durchlässt, in diesem Beispiel 465. Wenn dieser Verkehr nicht möglich ist, können keine E-Mails von der der BICS-Anwendung aus verschickt werden.

Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Benutzung von BICS => Handbücher".

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Daten-Kommunikation händisch einstellen, ein- oder ausschalten

Die BICS-Software benutzt sogenannte Services, die im Hintergrund Ihres Computers laufen. Diese Services führen verschiedene Aufgaben aus, wie z.B. das Versenden und Empfangen von Nachrichten sowie die Kontrolle, ob Updates verfügbar sind. Dies bedeutet, dass diese Aktivitäten fortgesetzt werden, solange der Computer eingeschaltet ist, also auch wenn Sie sich abgemeldet oder die BICS-Software geschlossen haben. Das heißt, dass die Datenkommunikation für die BICS-Software fortgesetzt wird, auch wenn dies eigentlich gar nicht erforderlich ist.

 Tipp: Zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Situationen ist die Datenkommunikation nicht erforderlich oder nicht erwünscht, beispielsweise, wenn ein unnötiger mobiler Datenverkehr vermieden werden soll. Darum wird nachfolgend beschrieben, wie Sie die Kommunikation händisch einstellen, also ein- oder ausschalten, können. Andererseits können Sie die BICS-Software auch dazu zwingen, eine schlechte Verbindung zu benutzen. So können Sie zwangsweise doch kommunizieren.  

Die BICS-Kommunikation händisch einstellen: klicken Sie erst auf den Link Beispielfenster „Verbindung händisch einstellen“ in der linken oberen Ecke des BICS-Hauptfensters. Danach können Sie das gewünschte Verbindungsniveau - den Kommunikationsstatus - einstellen:

Beispielfenster Verbindungsniveau (Datenkommunikation) händisch einstelle 
Beispiel: Verbindungsniveau, Kommunikationsstatus einstellen.

Das Verbindungsniveau (der gewünschte Kommunikationsstatus) kennt verschiedene Einstellungen, die die folgenden Bedeutungen haben:

  • Verbindungsniveau automatisch bestimmen: Diese Einstellung zeigt an, dass die BICS-Software in regelmäßigen Intervallen mit einer Messung feststellt, wie gut die Qualität der verfügbaren Internet-Verbindung ist.
    Erläuterung: Die BICS-Software nimmt die Verbindungsmessung ausgehend von dem sogenannten Ping-Protokoll vor. Wenn Ihr (Firmen-)Netzwerk dieses Protokoll nicht gestattet oder nicht durchlässt, wird die Verbindung bei dieser Wahlmöglichkeit immer auf den Status „Schlechte Verbindung“ (= Kommunikation nicht möglich) gestellt werden. Sie können dann keine Nachrichten verschicken und keine Updates abrufen, obwohl eigentlich vielleicht eine Kommunikation möglich wäre. Weil das Ping-Protokoll nicht erlaubt ist, „denkt“ die BICS-Software, dass keine Verbindung vorhanden ist, d.h. sie wird auch keine Kommunikationsversuche mehr unternehmen. Dadurch bleiben alle Nachrichten, die noch verschickt werden müssen, gewissermaßen „hängen“. Dasselbe gilt für Updates und/oder Downloads.
     Tipp: Wenn Sie vermuten, dass das Ping-Protokoll zu Problemen in Ihrem Netzwerk führen wird, während eine Secure-Mail- und http-Kommunikation über Internet möglich sind (s. a. Systemanforderungen), müssen Sie die Verbindung händisch auf „Gute Verbindung“ einstellen. Damit „zwingen“ Sie die BICS-Software dazu, zu kommunizieren, Nachrichten auszutauschen und Updates abzurufen.
  • Schlechte Verbindung: Diese Anzeige weist darauf hin, dass kein Meldungsverkehr möglich ist. Außerdem werden eventuelle Updates nicht abgerufen. Möglicherweise gibt es keine Internetverbindung/keinen mobilen Empfang. Es kann aber auch andere technische Probleme geben (s.a. die obige Beschreibung). Wenn die Verbindung auf „Automatische Bestimmung“ eingestellt ist, wird sich der Status ändern, sobald wieder eine Verbindung besteht.
     Tipp: Die Option „Schlechte Verbindung“ können Sie „händisch“ einstellen, um unnötigen Datenverkehr zu vermeiden, oder um die Kommunikation auszuschalten, wenn Sie die BICS-Software gerade doch nicht benutzen. Vergessen Sie nicht, den Status dann wieder auf „Automatische Bestimmung“ einzustellen, wenn Sie die BICS-Verbindungen wieder benutzen wollen.
  • Mittelmäßige Verbindung: Daran erkennen Sie, dass eine eingeschränkte Verbindung möglich ist: zwar Nachrichtenverkehr, aber keine Updates.
  • Gute Verbindung: Daran erkennen Sie, dass die Kommunikation uneingeschränkt möglich ist. Die BICS-Software wird in diesem Zustand darum auch immer versuchen, Nachrichten zu versenden und eventuelle Updates herunterzuladen. Sollte der Kommunikationsversuch scheitern, gibt die BICS-Software eine Fehlermeldung ab. Die Option „Gute Verbindung“ können Sie ggf. händisch einstellen, um die BICS-Kommunikation zu erzwingen. Die BICS-Software wird dann immer versuchen, Nachrichten zu versenden und Updates herunterzuladen.
     Tipp: Manchmal ist es erforderlich, händisch eine „Gute Verbindung“ einzustellen, auch wenn es gar keine Verbindung gibt oder keine Kommunikation möglich ist!
    Dies kann beispielsweise eintreten, wenn der Verbindungsstatus bei der Anmeldung einer Reise auf „Anmeldung läuft“ festhängt. Dadurch ist die Reise - vorübergehend - nicht für Änderungen oder andere Aktionen zugänglich. Indem Sie die BICS-Software dazu zwingen, die Kommunikation zu erlauben, wird der Prozess „Anmelden“ abgeschlossen, woraufhin die Akte wieder verfügbar ist (unabhängig davon, ob die Nachricht verschickt wurde oder nicht). Jetzt können Sie die Akte wieder bearbeiten oder abschließen.

Wir empfehlen Ihnen, den Status der Verbindung standardmäßig einzustellen auf „Verbindungsniveau automatisch bestimmen“.

Dies gilt nicht für Netzwerke, die das Ping-Protokoll nicht durchlassen. Die BICS-Software „denkt“ dann, dass keine Kommunikation möglich ist, während aber vielleicht eine Internet- oder Nachrichtenkommunikation möglich wäre. Für solche Netzwerke empfehlen wir Ihnen, die Verbindung immer händisch auf „Gute Verbindung“ zu stellen. Damit wird die Kommunikation erzwungen. S.a. die Erläuterung und den Tipp bei „Verbindungsniveau automatisch bestimmen“.

Beispielfenster Verbindungsniveau „Gute Verbindung“ = die BICS-Software versucht immer zu kommunizieren im Vergleich zum  Beispielfenster Verbindungsniveau „Schlechte Verbindung“ = BICS versucht nie, zu kommunizieren (wodurch unnötiger Datenverkehr vermieden wird) 
Beispiel: Kommunikationsstatus „Gute Verbindung“ oder „Schlechte Verbindung“ (keine Kommunikation.

  Hinweis: Nach dem Neustart Ihres BICS-Computers steht das Verbindungsniveau immer wieder auf „Verbindungsniveau automatisch bestimmen“.

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